Kurve deutlich abgeflacht

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ZAHLEN ZUM TAG. Bestätigte COVID-19-Fälle: Zuwachs zum vierten Mal in Folge unter zehn Prozent.

Die schlechte Nachricht: Es gibt nach wie vor hunderte COVID-19-Neuerkrankungen in Österreich. Allein in den 24 Stunden bis 31. März, 15 Uhr, handelte es sich um knapp 600. Insgesamt waren damit 9974 erreicht. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

Die Kurve, die die Entwicklung der Fallzahl darstellt, wird nicht steiler und steiler; sie hat sich zuletzt deutlich abgeflacht. Bis vor einer Woche waren Zuwachsraten von gut einem Fünftel gewöhnlich. Dann gingen sie in zwei Schritten zurück. Zunächst auf rund 15 Prozent und am vergangenen Wochenende auf weniger als zehn Prozent. Am 31. März handelte es sich um 6,4 Prozent.

Sprich: In Summe wächst die Hoffnung, dass ein Trend aus dem Rückgang wird. Und dass niedrige Zuwachsraten an einzelnen Tagen z.B. nicht nur darauf zurückzuführen sind, dass Tests verzögert ausgewertet und – wenn positiv – gemeldet werden.

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4 Kommentare
  1. michael m-e 3 Monaten ago

    Eine Kristallkugel hat Niemand
    .
    und so wie es aussieht, auch noch kein ausreichendes (belastbares) daten-material, um eine „lösung für eh alles“ aus dem hut zaubern zu können. wie die einzelnen länder mit der infektions-dynamik zurecht kommen, kann man (grob – mit vorbehalten) hier ablesen:
    # https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries
    .
    (trauriger) spitzenreiter sind dzt. die USA. dort trifft die materialisierte weltanschauung von Ayn Rand auf einen unterbelichteten präsidenten – beides kritisch genug, um sich in (manchen) krisen-zeiten zu einem fatalen „Amalgam“ zu verbinden.

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  2. FD 3 Monaten ago

    Interessante Quelle: Gesundheitsminsiteirum. Trotzdem danke für die Hintergründe + Analysen!

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  3. Anonymous 3 Monaten ago

    auch hier wird die Zahl festgestellter Infizierungen („Fälle“) mit jener von Erkrankungen gleich gestellt, was logisch unzulässig ist, zumal viel Infizierte kaum Symptome hsben und gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Aber so kommt man zu hohen und dramatisch steigenden Krankheitsfällen, samt entsprechender Panik und folglich „Maßnahmen“……..

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  4. Parteibuchwirtschaft Aus 3 Monaten ago

    Seit ca. 19.03 war der tägliche Zuwachs der offiziell erfassten Fälle zwischen 600 und 800 und daher linear, sodass man von keinem exponentiellen Zuwachs mehr sprechen konnte. Die Kurve auf dem dashboard schaut nur deswegen so exponentiell aus,weil sie den Anfang der Meldungen beinhaltet, der in Anbetracht der ganz geringen Fälle allerdings exponentiell war.
    Wenn man die Kurve in 2 teilen würde, jene von 1-2500 Fälle zwischen 03. und 19.03 und eine andere ab dem 20.03 so ergibt sich eine exponentielle Entwicklung in der ersten Grafik, danach eine mehr oder weniger lineare Entwicklung mit leicht steigender und seit 1 Woche sinkender Entwicklung, die eindeutig auf die Maßnahmen zurückzuführen ist. Wie lange sich die Wirtschaft letztere leisten kann ist eine andere Frage.

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