COVID-19: Unruhige Zeiten

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ZAHLEN ZUM TAG. Nicht nur in Deutschland, auch in Tschechien gibt es relativ viele Neuinfektionen.

Summa summarum bewegt sich die Zahl der COVID-Neuinfektionen mit vier bis fünf pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ja noch auf einem überschaubaren Niveau. Das Problem sind aber die Entwicklung und die örtliche Konzentration: Deutschlandweit belief sich der Zuwachs bis 23. Juni auf 4,7. Er ist damit gestiegen. In Berlin handelte es sich laut Robert-Koch-Institut gar um 13,9 und in Nordrhein-Westfalen, wo die Tönnies-Fleischfabrik steht, um elf. Für dieses Bundesland hat Österreich nun eine Reisewarnung herausgegeben; von der lokalen Regierung sind dort ja auch Beschränkungen wieder eingeführt worden.

Bemerkenswert: In Tschechien, wo die Ausbreitung des Virus lange Zeit eingedämmt war, wurden am 23. Juni wieder über 100 Neuinfektionen bestätigt. Die Zuwachsrate pro 100.000 Einwohner und sieben Tagen ist damit auf fünf gestiegen. Einen Zuwachs gab es auch in Slowenien, und zwar auf 1,7.

In allen übrigen Nachbarländern Österreichs entspannt sich die Lage weiter oder ist stabil: Im 60-Millionen-Einwohner zählenden Italien wurden am 23. Juni nur 122 Neuinfektionen erfasst, die Zuwachsrate über sieben Tage sank damit auf 2,9. In der Schweiz beträgt sie 1,6, in der Slowakei 0,7, in Ungarn 0,3 und in Liechtenstein 0,0. Österreich hält bei 2,4.

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