Wer sich (k)einen Urlaub leisten kann

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ZAHLEN ZUM TAG. Ein Viertel der Österreicherinnen und Österreich hat zu wenig Geld, um zu verreisen.

Die Urlaubszeit beginnt. Wobei: Nicht für alle. Laut einer aktuellen Erhebung der Statistik Austria zu sozialen Krisenfolgen ist es zwar drei Viertel bzw. 76,5 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher möglich, zumindest einmal im Jahr zu verreisen, ein Viertel bzw. 23,5 Prozent hat jedoch zu wenig Geld dafür; ihnen ist das explizit aus finanziellen Gründen nicht möglich.

Frauen können es sich mit 25,4 Prozent eher nicht leisten zu verreisen als Männer (21,5 Prozent). Was nicht nur damit zu tun haben dürfte, dass sie weniger verdienen, sondern zum Beispiel auch damit: Bei Alleinerziehenden ist der Anteil derer, für die ein Urlaub nicht drinnen ist, mit 43,5 Prozent besonders hoch. Dabei geht es meist um Frauen.

Wenig überraschend, aber erwähnenswert ist der Unterschied nach Erwerbsstatuts: Bei den Erwerbstätigen können nur 18,3 Prozent nicht verreisen, bei Arbeitslosen hingegen 50,8 Prozent.

Die Werte basieren auf einer Befragung von rund 3500 Personen in Österreich.

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