Klima: Verkehrsinfarkt

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ZAHLEN ZUM TAG. Gegenüber 1990 haben die CO2-Emissionen einzig auf der Straße zugenommen. Und das noch dazu stark.

Klimapolitik ist vor allem Verkehrspolitik. Das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen. Seit 1990 sind die Emissionen in allen wichtigen Bereichen zurückgegangen – nur auf der Straße nicht.

Nach wie vor größter Bereich ist den Daten des Umweltbundesamtes zufolge „Energie und Industrie“. In Millionen Tonnen CO2-Äquivalent kam es hier gegenüber 1990 jedoch zu einem Rückgang von 36,5 auf 34,3 im Jahr 2018. Hier macht sich etwa der Rückgang fossiler Energieträger (wie Kohle) bemerkbar.

Beinahe verdoppelt haben sich die Emissionen des Verkehrsbereiches – von 13,8 auf 23,9 Millionen Tonnen. 1990 war dieser Bereich noch ähnlich groß wie der Gebäudesektor gewesen. Nicht zuletzt thermische Sanierungen bzw. höhere Standards bei Neubauten haben hier jedoch zu einem Rückgang von 12,8 auf 7,9 Millionen Tonnen geführt.

Rückgänge verzeichnete das Umweltbundesamt auch in den Bereichen Landwirtschaft (9,5 auf 8,2) und Abfallwirtschaft (4,2 auf 2,5 Millionen Tonnen).

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1 Comment
  1. Andreas Maislinger 10 Monaten ago

    Paragraf 102, Absatz 4, des Kraftfahrgesetzes (KFG)

    „Der Lenker darf mit dem von ihm gelenkten Kraftfahrzeug (…) nicht ungebührlichen Lärm, ferner nicht mehr Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursachen, als bei ordnungsgemäßem Zustand und sachgemäßem Betrieb des Fahrzeuges unvermeidbar ist. (…) ‚Warmlaufenlassen‘ des Motors stellt jedenfalls eine vermeidbare Luftverunreinigung dar.“

    https://www.oeamtc.at/news/motor-im-stillstand-warmlaufen-lassen-22531357

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