Tageszeitungen, die Reichweite gewinnen

ZAHLEN ZUM TAG. Während Boulevardblätter verlieren, legen Zeitungen, die dem Qualitätssegment zugerechnet werden, durchaus zu.

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ZAHLEN ZUM TAG. Während Boulevardblätter verlieren, legen Zeitungen, die dem Qualitätssegment zugerechnet werden, durchaus zu.

Die meisten Tageszeitungen haben in den vergangenen Jahren Reichweite verloren, wie den Daten zu entnehmen ist, die die Media Analyse ausweist und wie auf dieSubstanz.at unter anderem für die „Kronen Zeitung“ und „Österreich“ berichtet worden ist. In der Branche gibt es jedoch Ausnahmen. Drei Tageszeitungen hatten 2018 eine größere Reichweite als 2009.

„Der Standard“ hat den Daten zufolge von 5,6 auf 7,8 Prozent zugelegt, wobei sich das Plus auf die letzten drei Jahre konzentrierte. „Die Presse“ hat von 3,7 auf 4,6 Prozent und die „Oberösterreichischen Nachrichten“ von 4,6 auf fünf Prozent gewonnen. Schwacher Trost für den Boulevard: Alles in allem sind seine Reichweiten noch immer viel größer. Allein die „Krone“ kommt nach wie vor auf 27,2 Prozent.

Die Reichweite bedeutet, wieviele Menschen ab 14 mit der jeweiligen Zeitung in Kontakt geraten sind. Ausgewiesen wird der Anteil in Prozent. 2018 gab es bei der Erhebung mehr als 15.000 Befragungen. Wie intensiv eine Zeitung genutzt wird, ob sie gelesen oder nur durchgeblättert wird, bleibt offen. Details zu Methodik und Schwankungsbreiten gibt’s hier.

Veränderungen gab es auch bei den Wochenmagazinen. Während zum Beispiel „News“ und „Profil“ in den letzten zehn Jahren von 11,6 und 6,1 auf jeweils vier Prozent eingebrochen sind, ist der „Falter“ von 1,4 auf 2,6 Prozent gewachsen.

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