Österreich bleibt im Dämmerzustand

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ZAHLEN ZUM TAG. Hunderttausende befinden sich in Quarantäne – und das trägt naturgemäß auch zu einem anhaltenden Mobilitätsrückgang bei.

In Österreich herrscht nach wie vor weniger Betriebsamkeit als vor der Pandemie. Das zeigen Mobilitätsdaten, die von Google geführt und veröffentlicht werden. Erfasst wird, wie viele Menschen sich wie lange in Bereichen wie „Einzelhandel und Freizeit“ aufhalten. Ausgewiesen wird die Veränderung gegenüber dem Vergleichszeitraum von Anfang Jänner bis Anfang Februar 2000 in Prozent.

Im siebentägigen Mittel lag die Betriebsamkeit hier zuletzt noch immer um 18 Prozent „unter Niveau“. Trotz aller Lockerungen. Eine naheliegende Erklärung dafür ist, dass sich pro Woche zurzeit mehr als 300.000 Menschen erwiesenermaßen infizieren. Sie müssen sich isolieren bzw. sind verpflichtet, zu Hause zu bleiben.

Im Jänner herrschte heuer um 20 bis 30 Prozent weniger Betriebsamkeit als Anfang 2000. Im vergangenen Jahr war der Rückgang mit 60 bis 70 Prozent noch viel größer. Damals herrschte aber auch ein Lockdown. Erst mit 8. Februar gab es eine Öffnung für Handel und körpernahe Dienstleistungen. Darüber hinaus blieb es bei größeren Beschränkungen.

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