Impf-Ziel nicht einmal zur Hälfte erreicht

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ZAHLEN ZUM TAG. Europaweit sind erst 35 Prozent vollimmunisiert, in Österreich sind es nicht viel mehr.

Bei den Corona-Impfungen hat sich in den vergangenen Monaten einiges bewegt: Es gibt immer mehr Stoff und es sind auch immer mehr Menschen bereit, sich impfen zu lassen. Europaweit ist nach Angaben der Gesundheitsbehörde ECDC 57,9 Prozent der ab 18-Jährigen zumindest eine Dosis verabreicht worden, in Österreich sind es 61,9 Prozent. Datenstand 27. Juni, also genau ein halbes Jahr nach Start der Kampagne hierzulande.

Das leitet über zu einem ernüchternden Aspekt: Das Ziel, das mit Aufkommen der Delta-Variante nach oben geschraubt wurde, nämlich einen vollständigen Impfschutz für 80 Prozent der Bevölkerung ab dem Jugendalter zu erreichen, ist noch nicht einmal zur Hälte erreicht.

Sämtliche EU- und EFTA-Staaten zusammengerechnet halten derzeit bei einem Anteil von 34,9 Prozent (ausschließlich ab 18-Jährige). In Österreich sind es mit 36,3 Prozent kaum mehr. An der Spitze stehen Malta (66,5), Ungarn (57,4) und Island (54,5 Prozent). Zypern liegt bei 45,6 Prozent, Luxemburg bei 43,8 Prozent.

Auf der anderen Seite extrem niedrig ist die Durchimpfungsrate im beliebten Urlaubsland Kroatien (22,6 Prozent), aber auch in Finnland (20,5) und vor allem in Bulgarien (13,8 Prozent).

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