Im Wellental

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ZAHLEN ZUM TAG. In Österreich und mehr noch in einigen Nachbarländern ist das Infektionsgeschehen beinahe zum Erliegen gekommen.

Nicht nur in Österreich hat sich das Infektionsgeschehen beruhigt, sondern erfreulicherweise auch in sämtlichen Nachbarländern. Schaut man sich die Entwicklung seit dem vergangenen Spätsommer an, ergibt das ein beeindruckendes Bild: Von sehr niedrigen Werten ging es damals überall nach oben. In Tschechien sogar in drei Wellen auf 800 bestätigte Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche und darüber. Österreich kam im Herbst einer Inzidenz von 600 nahe.

Heute (bzw. am 23. Juni) beträgt die Inzidenz hierzulande elf. Rückblickend ist das ein extrem niedriger, im Vergleich mit den Nachbarländern aber eher sogar hoher Wert. Wobei Teststrategien Einfluss darauf haben können, werden doch immer nur bestätigte Infektionen ausgewiesen. Wie auch immer: Italien und die Schweiz liegen ebenfalls bei elf, Liechtenstein bei zehn, Tschechien bei acht, Deutschland bei sieben, Ungarn bei sechs und die Slowakei gar nur bei fünf. Darüber – aber mit stark sinkender Tendenz – befindet sich Slowenien mit 20.

Genau genommen dürfte es sich derzeit um ein Wellental handeln. Das Prognosekonsortium des Gesundheitsministeriums geht davon aus, dass mit zunehmender Ausbreitung des Delta-Variante die Zahlen wieder steigen könnten. Wobei Impfungen einen größeren Einfluss auf die Folgen haben sollten.

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