Aus dem Arbeitsmarkt gefallen

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ZAHLEN ZUM TAG. Der Anteil der Person, die weder einen Job haben noch einen suchen, ist gestiegen – auf ein viel höheres Niveau als in Deutschland und in der Schweiz.

In der Coronakrise sind sehr viele Menschen aus dem Arbeitsmarkt gefallen. Das verdeutlicht nicht nur die Entwicklung der „Stillen Reserve“: Laut Eurostat ist der Anteil der 15- bis 64-Jährigen, die weder einen Job haben noch einen suchen, in den Mitgliedsländern der EU im vergangenen Jahr von 26,6 auf 27,1 Prozent gestiegen.

Die gute Nachricht: In Österreich sind es weniger geblieben. Die schlechten Nachrichten: Auch hier gab es eine Zunahme; und zwar von 22,9 auf 23,4 Prozent. In wirtschaftlich starken Ländern sind es zudem noch weniger; und zwar viel weniger.

In Deutschland hat sich der Anteil im vergangenen Jahr nicht verändert, sondern ist bei 20,8 Prozent geblieben. In der Schweiz hat er nur von 15,7 auf 15,9 Prozent zugenommen. Das EU-Land mit der höchsten Quote ist auf der anderen Seite weiterhin Italien: Mit 35,9 Prozent liegt sie hier bei mehr als einem Drittel.

Außerhalb des Arbeitsmarktes stehen unter anderem 15- bis 64-Jährige, die sich in Ausbildung befinden, nicht zur Verfügung stehen können (z.B. wegen Betreuungspflichten), keine Chancen sehen oder bereits in Pension sind.

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