Erheblicher Mietaufwand

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ZAHLEN ZUM TAG. Gemessen am Haushaltseinkommen ist der Anteil in Tirol und Wien mit fast einem Drittel am größten.

Wohnen wird immer teurer, die Höhe von Mieten (zum Beispiel) ist jedoch relativ: Die Frage ist auch, wie viel sich die Leute leisten können. In einer Studie für Salzburg hat das Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO zumindest für den „Durchschnitt“ einen Bundesländervergleich ausgewiesen. Datenstand: 2019. „Durchschnitt“ insofern, als es um den durchschnittlichen Mietaufwand gemessen am durchschnittlichen Netto-Haushaltseinkommen geht. Sprich: Es gibt viele, bei denen der Anteil geringer ist, aber auch sehr viele, bei denen er noch größer ist.

Österreichweit beträgt der Mietaufwand fast 30 Prozent. Die Unterschiede sind erheblich: In Tirol und Wien handelt es sich um 32,8 bzw. 32,6 Prozent, also fast ein Drittel des Haushaltseinkommens. In Salzburg handelt es sich um 30,3, in Vorarlberg um 30 Prozent. Steiermark, Nieder- und Oberösterreich folgen mit 28,6, 27,7 und 25,5 Prozent. In Kärnten und dem Burgenland liegt der Anteil bei weniger als einem Viertel bzw. 24,3 und 22,8 Prozent.

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