Energie sparen

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ZAHLEN ZUM TAG. Entwicklungen zur Leistbarkeit von Haushaltsenergie in den vergangenen Jahren sind aufschlussreich.

In Folge der Coronapandemie haben statistische Ämter europaweit begonnen, ein Mal pro Quartal durch Befragungen soziale Krisenfolgen zu messen. Seit Anfang 2023 auch in Bezug auf die Leistbarkeit von Haushaltsenergie. Die Entwicklung seither ist aufschlussreich.

Im Herbst 2022 sind Energiepreise explodiert. Das hatte messbare Folgen: Im ersten und im zweiten Quartal 2023 gaben jeweils 46 Prozent der österreichischen Haushalte an, sich Energie zwar leisten zu können, das „aber nur, weil sie den Verbrauch verringert haben“. Weil sie also sparen mussten.

Wie hoch der Anteil davor war, lässt sich nicht sagen. Seit Herbst 2024 handelt es sich mit rund 30 Prozent aber um deutlich weniger. Mögliche Gründen: Lohn- und Pensionsanpassungen und staatliche Hilfen wie die „Strompreisbremse“, die vorübergehend existierte.

Umgekehrt ist der Anteil derer, die sich Haushaltsenergie ohne Einschränkungen leisten können, nach knapp der Hälfte im ersten und zweiten Quartal 2023 auf rund zwei Drittel gestiegen. Relativ konstant vier, fünf Prozent erklären, sich die Energie nicht leisten zu können.

Das ist auch im Hinblick auf die Energie-Preis-Krise aufschlussreich, die gerade aufzieht. Damit gehen spürbare Folgen für sehr viele Menschen einher. Und: Energie wird oft eher aus einer Not heraus gespart.

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