Mindestsicherung: Ausgaben schon 2017 eingebremst

ZAHLEN ZUM TAG. Aufwendungen inklusive Flüchtlingshilfe von Ländern und Gemeinden sind zuletzt kaum noch gestiegen. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Aufwendungen inklusive Flüchtlingshilfe von Ländern und Gemeinden sind zuletzt kaum noch gestiegen.

Rekordarbeitslosigkeit und Flüchtlingskrise haben in den vergangenen Jahren zu einer verstärkten Inanspruchnahme der Mindestsicherung geführt. Zahlen der Statistik Austria lassen jedoch den Schluss zu, dass eine Trendumkehr im Gange ist.

Im Datensatz „Sozialausgaben“, die 2017 insgesamt 106,31 Milliarden Euro betragen haben, sind zusammengefasst auch die Posten „Mindestsicherung und Flüchtlingshilfe der Länder und Gemeinden“ sowie „Flüchtlings- und Asylbetreuung durch den Bund“ ausgewiesen. Sie beliefen sich in Summe auf 2,27 Milliarden Euro bzw. einen Anteil von 2,14 Prozent.

Dieser Anteil hat sich seit 2013 beinahe verdoppelt. Seit 2013 ist die Summe, die die Länder und Gemeinden tragen, von einer auf knapp zwei Milliarden Euro gestiegen; der Bundesbetrag hat sich gar von 85 auf 297 Millionen Euro vervielfacht. Allerdings: Von 2016 auf 2017 ist es erstmals zu einem Rückgang gekommen – der Bundesbetrag ist von 369 auf die 297 Millionen Euro gesunken. Die Ländersumme ist dagegen vergleichsweise leicht von 1,92 auf 1,98 Milliarden Euro gestiegen.

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