Österreich ist ein Einwanderungsland

ZAHLEN ZUM TAG. In den vergangenen zehn Jahren sind 1,3 Millionen fremde Staatsbürger gekommen und eine Dreiviertelmillion gegangen. 

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ZAHLEN ZUM TAG. In den vergangenen zehn Jahren sind 1,3 Millionen fremde Staatsbürger gekommen und eine Dreiviertelmillion gegangen.

Österreich sei kein Einwanderungsland, sagt Innenminister Herbert Kickl (FPÖ). Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. In den vergangenen zehn Jahren sind 1,3 Millionen fremde Staatsbürger gekommen und eine Dreiviertelmillion gegangen.

Allein im vergangenen Jahr gab es laut Statistik Austria 140.000 Zuwanderer und 90.000 Abwanderer. 2015 kam es in Folge der Flüchtlingskrise zur stärksten Zuwanderung – mit knapp 190.000; zugleich verließen damals rund 80.000 Personen mit einer nicht-österreichischen Staatsbürgerschaft das Land.

Auffallend: Die Abwanderung steigt leicht, aber kontinuierlich. 2008 betrug sie 60.000. Seither hat sie um die Hälfte zugenommen. Grund: Fremde sind mobil. Die stärksten Zu- sind auch die stärksten Abwandererländer. 2017 kamen allein 16.234 Deutsche nach Österreich, während 10.647 gingen. Rumänen zogen 17.863 zu, während 9447 abwanderten.

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