Migration zu 90 Prozent europäisch

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ZAHLEN ZUM TAG. Österreich: Auch im vergangenen Jahr hat bei Afghanen und Irakern die Abwanderung überwogen.

Im vergangenen Jahr sind um 44.956 mehr nicht-österreichische Staatsbürger nach Österreich zugewandert als das Land verlassen haben. Das ist den Wanderungsdaten zu entnehmen, die die Statistik Austria gerade veröffentlicht hat. Bemerkenswert: Diese Migration ist zu 90 Prozent europäisch.

Von den knapp 45.000 Menschen waren genau 40.463 Bürger eines anderen europäischen Landes. Allen voran Rumänen (8716) und Deutsche (7226). Erstere sind zuletzt ja sogar eigeflogen worden, weil sie in der Pflege und in der Landwirtschaft unverzichtbar sind; in der Regel bleiben diese Hilfskräfte jedoch nur vorübergehend.

Ein kleiner Teil der Migration entfiel auf Asiaten (2531). Hier stellten Syrer die größte Gruppe (1050). Afghanen und Iraker drückten die Gesamtzahl; bei ihnen gab es wie schon im vergangenen Jahr mehr Ab- als Zuwanderung (um 803 bzw. 297).

Bei Afrikanern überwog die Zuwanderung um gerade einmal 672, bei Amerikanern und allen übrigen um 1290.

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