Wirtschaft: Einbruch geringer als befürchtet

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BERICHT. Lockdown 2 ließ das BIP halb so stark einbrechen wie Lockdown 1 im vergangenen Frühjahr, so die Nationalbank.

Die Nationalbank hat Schätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklungen im zweiten Lockdown vorgelegt, der vor wenigen Tagen zu Ende gegangen ist. Ergebnis: Die Einbruch war etwas geringer als befürchtet. Pro Woche handelte es sich um 0,9 bis 1,0 Milliarden Euro bzw. bis zu 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wirtschaftsforscher hatten mit Kosten in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro gerechnet. Die Arbeitslosigkeit war zuletzt um 31,5 Prozent höher als 2019.

Zum ersten Lockdown ist das kein Vergleich: Im März, April ist die Wirtschaftsleistung um das doppelte eingebrochen (26,3 Prozent) und die Arbeitslosigkeit ist um das fast Dreifache explodiert (81,6 Prozent).

„Zu den wichtigsten Gründen für die geringere Betroffenheit zählen deutlich geringere Störungen der globalen Wertschöpfungsketten, keine Schließungen im produzierenden Sektor und Lerneffekte“, so die Nationalbank. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist etwa, dass die Lkw-Fahrleistung über den weichen und den harten Lockdown hinweg stabil um ein bis zwei Wochen über dem Vorjahresniveau geblieben ist.

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