Wachstumsschere

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ZAHLEN ZUM TAG. Tourismusintensive Bundesländer hinken bei der wirtschaftlichen Erholung hinterher.

Im vergangenen Jahr hat sich die österreichische Wirtschaft „spürbar“ von der Coronakrise erholt, wie das WIFO in einem aktuellen Bericht bestätigt, aber extreme Unterschiede nach Bundesländern feststellt. Laut einer Schnellschätzung ist die Bruttowertschöpfung in Oberösterreich mit 6,2 Prozent am stärksten gewachsen – und in Tirol mit 1,3 Prozent am schwächsten.

Neben Tirol machte laut WIFO auch Salzburg die Bedeutung der Tourismuswirtschaft zu schaffen. Dieser Sektor hat vor allem noch in den Wintermonaten 2021 gelitten. In Salzburg belief sich das Wachstum auch nur auf 2,7 Prozent. Die Entwicklung in Oberösterreich sei wiederum unter anderen durch „eine dynamische Industriekonjunktur“ begünstigt worden.

Das Wachstum in den übrigen Bundesländern: In Kärnten, Wien und Niederösterreich belief es sich auf knapp fünfeinhalb Prozent, in der Steiermark auf rund viereinhalb sowie im Burgenland auf 4,3 und in Vorarlberg auf 4,2 Prozent.

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