Bier und Wein gibt’s genug

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei den pflanzlichen Erzeugnissen, die am meisten konsumiert werden, ist Österreich eher auf Importe angewiesen.

Statistik Austria hat gerade die Versorgungsbilanz zu den pflanzlichen Erzeugnissen veröffentlicht, die in Bezug auf die Menge am meisten konsumiert werden. Ergebnis: Bei den „Top 10“ herrscht nur bei Bier und Wein ein Selbstversorgungsgrad von mindestens 100 Prozent, sind zumindest theoretisch also keine Importe nötig.

Auf der Liste an der Spitze steht Bier mit einem Pro-Kopf-Jahresverbrauch von 104 Litern. Das entspricht immerhin etwas mehr als zehn Kisten. Der Selbstversorgungsgrad beträgt wiederum 105 Prozent. Sprich: Hierzulande wird etwas mehr gebraut als getrunken. Ein Selbstversorgungsgrat von mindestens 100 Prozent gibt es sonst nur bei Wein mit 101 Prozent. Konsumiert werden in diesem Fall durchschnittlich 26,7 Liter.

Sehr gering ist der Selbstversorgungsgrad bei Ölen (29 Prozent) und Tomaten (20 Prozent). Bei Bananen sind es null Prozent. Sie werden ausschließlich importiert. Keine Angaben gibt es zu Zucker. Begründung: „Datenschutz“ (kein Witz).

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