#bpwahl2016 Auf Youtube überrascht Hundstorfer

ZAHLEN ZUM TAG. … doch die Dominanz von SPÖ- und ÖVP-Vertretern ist auch auf diesem Kanal Geschichte. 

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ZAHLEN ZUM TAG. … doch die Dominanz von SPÖ- und ÖVP-Vertretern ist auch auf diesem Kanal Geschichte.

Der Bericht von dieSubstanz.at, wonach die Zahl der Fans der Präsidentschaftskandidaten auf Facebook auf ein Mobilisierungsproblem von SPÖ und ÖVP hinweisen, sorgte auf Twitter für Diskussionen: Dem Einwand, wonach das nur eine Frage des Geldes sei, begegnete ZiB2-Moderator Armin Wolf etwa mit dem Hinweis, dass er noch nie einen Cent investiert habe – und er hat immerhin 258.417 Fans, fünf Mal mehr also als der unter den Präsidentschaftskandidaten führende Alexander Van der Bellen.

Dass die Führung in dieser Wertung nicht gleichzusetzen ist mit einem Wahlsieg, liegt auf der Hand. Dafür sind viele weitere Faktoren maßgebend. Auf der anderen Seite aber weist schon allein der Umstand, dass fast alle Kandidaten professionell gemachte Antrittsvideos produzierten, darauf hin, wie viel Wert sie und ihre Berater auf soziale Medien legen.

Kommen wir also zu einem anderen Datum: die Zahl der Aufrufe der Antrittsvideos auf Youtube. Und hier liegt nicht Alexander Van der Bellen mit seinem Beitrag „Mutig in die neuen Zeiten!“ (115.541 Aufrufe) vorne, sondern Rudolf Hundstorf mit seinem Clip, in dem er beteuert, dass er aus einfachen Verhältnissen komme (118.315 Aufrufe). Abgeschlagen die weiteren Kandidaten: Andreas Khol (73.405 Aufrufe) und Irmgard Griss (56.763 Aufrufe). Norbert Hofer verbreitete die Botschaft über sein Antreten bei dem Urnengang in eineinhalb Monaten lediglich über einen Beitrag in einer Art Nachrichtensendung von FPÖ-TV; dieser wurde bisher 14.713 Mal aufgerufen.

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