ANALYSE. Warum eine Mitgliederabstimmung über eine Regierungsbeteiligung eine solche de facto unmöglich macht.
ANALYSE. Warum es für ÖVP und FPÖ in fast schon beängstigender Art und Weise gut läuft: 9 Gründe.
ANALYSE. Der Bundeskanzler bemüht sich nicht einmal um nötige Mehrheiten für einen Umbau der Republik. Das zeigt, dass er es kaum auf eine volle Legislaturperiode angelegt haben kann.
ANALYSE. Politische Mandate mit einem Ablaufdatum zu versehen, ist gut gemeint, aber verhängnisvoll. Zu früh schwächt man sich damit selbst.
ANALYSE. Gegen eine Sozialversicherungsreform zu mobilisieren, ist schwer bis unmöglich, wenn das Wesen dieser Einrichtung nicht mehr klar ist.
ANALYSE. Die Sozialdemokratie versucht sich als Sammelbecken für all jene, die das Freihandelsabkommen ganz grundsätzlich ablehnen. Sie jedoch hat sie schon einmal enttäuscht.
ZAHLEN ZUM TAG. Aus der Arbeiter- wurde eher eine Pensionisten- und urbane Akademikerpartei. Was zu einem erheblichen Teil allerdings auch nur auf Leihstimmen beruhen könnte.
ANALYSE. ÖVP und FPÖ sind in ihrer Regierungsrolle ungefährdet. Und eine Mehrheit gegen beide ist nicht in Sicht.
ANALYSE. Die Österreicher sind so zuversichtlich wie schon lange nicht mehr. Antieuropäisches, Intoleranz und Rückzug stehen in einem gewissen Widerspruch dazu.
ANALYSE. In Wien sieht man das ganze Drama der Sozialdemokratie: Sie selbst hat keine mehrheitsfähige Erzählung – und nicht einmal eine Perspektive auf eine Regierung ohne ÖVP oder FPÖ.