ÖGB überholt? 37,5-Stunden-Woche ist längst die Regel

ZAHLEN ZUM TAG. Die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt kontinuierlich – allein bei Vollzeitbeschäftigten seit 2004 um drei Stunden. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt kontinuierlich – allein bei Vollzeitbeschäftigten seit 2004 um drei Stunden.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) spricht sich für eine Arbeitszeitverkürzung aus, der Gewerkschaftsbund fordert eine 37,5-Stunden-Woche für alle. Das jedoch ist ganz offensichtlich schon die Regel: Laut Statistik Austria kamen Vollzeitbeschäftigte im vergangenen Jahr durchschnittlich nur noch auf 36,8 Stunden. Tendenz: weiter fallend.

Seit 2004 ist die Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten um drei Stunden zurückgegangen. Damals betrug sie noch 39,7 Stunden. Bei Teilzeitbeschäftigten betrug der Rückgang im Vergleichszeitraum etwa eine Stunde auf 17,7 Stunden. Beide Gruppen zusammengerechnet kommen Erwerbstätigte in Österreich auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 31,4 Stunden.

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