Belastende Jahre für Pflege und Pensionen

BERICHT. Zahl der 60-Jährigen nimmt vorübergehend stark zu – von 115.000 auf rund 145.000.

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BERICHT. Zahl der 60-Jährigen nimmt vorübergehend stark zu – von 115.000 auf rund 145.000.

Für anhaltende Pensionsreformen gibt es viele Gründe. Wie berichtet unter anderem das wieder sinkende Antrittsalter bei weiterhin steigender Lebenserwartung. Ein anderer Grund: In den nächsten zehn, 15 Jahren werden besonders viele Menschen 60 und kommen damit in ein Alter, in dem man sich in Österreich zur Ruhe setzt. Womit für das Pensionssystem, in weiterer Folge aber auch das Pflegewesen, eine echte Belastungsprobe bevorsteht.

Zum Stichtag 1. Jänner 2018 gab es vom Boden- bis zum Neusiedlersee insgesamt 114.995 60-jährige Frauen und Männer. Weniger werden es lange nicht mehr sein. In den nächsten Jahren werden es mehr; und zwar viel mehr: Nachkommende Jahrgänge sind wesentlich stärker. 48- bis 55-Jährige verzeichnete Statistik Austria am 1. Jänner jeweils rund 140.000. Bei den 53-Jährigen, die Mitte der 2020 ins Pensionsalter kommen, handelte es sich gar um 144.014.

In weiterer Folge werden die Jahrgänge allmählich wieder kleiner. 42-Jährige gab es zuletzt beispielsweise 115.010, 40-Jährige gar nur 110.273.

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