Wer sich eher (nicht) sicher fühlt

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ZAHLEN ZUM TAG. Große Unterschiede nach Wohnort, Bildungsstand und Geschlecht.

„Wie sicher fühlen Sie sich persönlich zurzeit?“, lautete eine der Fragestellungen, die im Sommer an 1500 Österreicherinnen und Österreicher gerichtet wurde. Und zwar bei einer Erhebung zu Einstellungen zur Sicherheitspolitik, die im Auftrag des Verteidigungsministeriums durchgeführt wurde.

66 Prozent, also zwei Drittel, antworteten mit sehr oder eher sicher. Wobei es große Unterschiede gibt. Zum Beispiel nach Wohnort: Überdurchschnittlich viele Menschen fühlen sich in Westösterreich (71) und in Wien (69 Prozent) sicher. In Niederösterreich und dem Burgenland sowie in Oberösterreich sind es ebenso deutlich weniger (63) wie in der Steiermark und in Kärnten (62 Prozent).

Das mag überraschen. „Blaulicht“-Geschichten gibt es eher und öfter aus Wien als aus Kärnten etwa. Freiheitliche sprechen schon einmal von „blutigem Chaos“ in der Bundeshauptstadt, Türkise von einer „Messer-Metropole“.

Die Wahrnehmung der Bevölkerung scheint jedoch eine andere zu sein. Mit Erklärungen muss man vorsichtig sein. Wie vielschichtig die Einflussfaktoren sind, zeigt zum Beispiel die Tatsache, dass sich Menschen mit Matura österreichweit viel sicherer führen (74) als Menschen ohne Matura (62). Sprich: Es kommt bei weitem nicht nur auf den Wohnort an.

Besonders groß sind die Unterschiede auch nach Geschlecht: 72 Prozent der Männer, aber nur 58 Prozent der Frauen fühlen sich sicher.

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