Was Innsbruck lehrt: Grüne haben Potenzial

ZAHLEN ZUM TAG. Bei Landtagswahlen war die Partei bei Akademikern vorne. Und das ist eine sehr bedeutende Gruppe geworden. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei Landtagswahlen war die Partei bei Akademikern vorne. Und das ist eine sehr bedeutende Gruppe geworden.

Dass die Grünen mit Georg Willi in Zukunft den Bürgermeister von Innsbruck stellen dürfen, ist kein Zufall. Es hat unter anderem damit zu tun: Unter Akademikern haben sie sich am besten gehalten. Und das ist nicht zuletzt in der Tiroler Landeshauptstadt eine sehr relevante Gruppe.

Insgesamt waren ja auch die vergangenen Landtagswahlen mehr oder weniger ernüchternd für die Grünen. Möglicherweise hat das jedoch darüber hinweggetäuscht, dass sie laut SORA-Befragungen nicht nur in Salzburg bei den Uni-Absolventen mit 29 Prozent stärkste Partei geblieben sind, sondern auch in Tirol mit ebenfalls 29 Prozent.

Und Akademiker fallen immer mehr ins Gewicht: Österreichweit beträgt der Anteil der Hochschulabsolventen unter den 25- bis 64-Jährigen 14 Prozent. In der Stadt Innsbruck ist er mit 27 Prozent doppelt so hoch. Wobei sich diese Anteile auf In- und Ausländer beziehen, also auch Nicht-Wahlberechtigte enthalten sind.

Noch bemerkenswerter ist eine Zusammenfassung der Bevölkerung in dem erwähnten Alter nach drei höchsten Bildungsabschlüssen. Maximal Pflichtschule oder Lehre haben österreichweit 53 Prozent, eine berufsbildende mittlere Schule 15 Prozent und eine Matura oder einen Hochschulabschluss 32 Prozent; immerhin ein Drittel also. In Innsbruck bildet die Gruppe der Maturanten oder Hochschulabsolventen mit 46 Prozent gar die größte Gruppe – noch vor Pflichtschul- und Lehrabsolventen 43 Prozent und Absolventen einer berufsbildenden mittleren Schule mit elf Prozent.

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