Schlechte Zeiten für Protestparteien

ZAHLEN ZUM TAG. Die Stimmung in der Bevölkerung hellt sich auf. Und das bleibt erfahrungsgemäß nicht ohne Folgen für die Politik.

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ZAHLEN ZUM TAG. Die Stimmung in der Bevölkerung hellt sich auf. Und das bleibt erfahrungsgemäß nicht ohne Folgen für die Politik.

Die Stimmung in der Bevölkerung hellt sich auf. Und zwar signifikant, wie der „Wirtschaftsbarometer“ zeigt, den das Linzer Marktforschungsinstitut Spectra führt: Glaubten Ende 2015 noch 45 Prozent, es gehe abwärts, so taten dies im ersten Quartal 2017 nur noch 32 Prozent. Umgekehrt ist der Anteil derer, die einen Aufschwung erwarten, von acht auf 13 Prozent gestiegen.

Vor allem die Entwicklung des „Pessimistenanteils“ sollte der Politik zu denken geben: Vergangene Wahlen haben gezeigt, dass sich die Stimmung auf die Ergebnisse auswirken kann. Bei der Stichwahl zum Amt des Bundespräsidenten Anfang Dezember ist FPÖ-Kandidat Norbert Hofer vor allem von Menschen gewählt worden, die für die Zukunft schwarz sehen. Umgekehrt hat der nunmehrige Amtsinhaber Alexander Van der Bellen eher bei Leuten gepunktet, die zuversichtlich sind.

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