Mehrheit der Österreicher optimistisch

BERICHT. Die Stimmung im Land hat sich aufgehellt. Und das hat auch politische Folgen.

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BERICHT. Die Stimmung im Land hat sich aufgehellt. Und das hat auch politische Folgen.

Von wegen „Zukunftspessimismus“: Die Mehrheit der Österreicher ist optimistisch, wie das Specta-Wirtschaftsbarometer zeigt: Auf die Frage, wie sie den nächsten Monaten entgegenblicken, antworteten im 4. Quartal 2016 immerhin 50 Prozent, „zuversichtlich“. Das war der höchste Wert seit Sommer 2015. Zwischendurch hatte sich eine schlechte Stimmung breitgemacht, die sehr wahrscheinlich auf die Flüchtlingskrise zurückzuführen war: Vor einem Jahr war der Anteil derer, die mit „Sorge“ in die nähere Zukunft schauen, mit 48 Prozent sogar größer als der, der das mit Zuversicht tat; das waren damals nur 43 Prozent. Mittlerweile hat sich der Anteil der Pessimisten auf 40 Prozent verringert.

Das ist im Langfristvergleich noch immer ein verhältnismäßig hoher Wert – und ist wohl auch einer der Gründe dafür, dass die Freiheitlichen in Umfragen auf Bundesebene vorne liegen. Wie SORA-Wahlanalysen zeigen, werden sie eher von Pessimisten unterstützt. Davon hat auch ihr Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer profitiert. 70 Prozent der Wähler, die meinen, die Lebensqualität in Österreich werde sich verschlechtern, stimmten bei der Bundespräsidenten-Stichwahl im vergangenen Dezember für ihn – und nur 30 Prozent für Alexander Van der Bellen, der sich letztlich auch aufgrund der größeren Zahl der Optimisten durchsetzen konnte.

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