Wohnort entscheidet über Bildungsweg

ZAHLEN ZUM TAG. Anteil der Gymnasiasten ist in Wien zwei Mal höher als in Vorarlberg, obwohl beide Länder bei den Bildungsstandards gleich schlecht abschneiden. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Anteil der Gymnasiasten ist in Wien zwei Mal höher als in Vorarlberg, obwohl beide Länder bei den Bildungsstandards gleich schlecht abschneiden.

Die Bildungsstandards, die Volksschüler erreichen, sind laut einer Erhebung das Bundesbildungsinstituts BIFIE dürftig; nicht einmal jeder dritte Viertklässler schafft alle Ziele. Am schlechtesten schneiden Vorarlberger und Wiener ab. Umso bemerkenswerter sind die Wege, die die dortigen Schüler in weiterer Folge einschlagen: In der Bundeshauptstadt gehen 53,3 Prozent ins Gymnasium, während es in Vorarlberg nur 23,1 Prozent sind; also nicht einmal halb so viele.

Vorarlberg, wo sich die Politik um eine Gemeinsame Schule bemüht, ist das Bundesland, mit dem höchsten Anteil an Zehnjährigen, die in eine Neue Mittelschule oder Hauptschule übertreten: 73,3 Prozent. In Wien sind es nur 43,3 Prozent. Ähnliche Werte wie Vorarlberg weist Statistik Austria für Tirol und Oberösterreich aus.

Österreichweit beträgt der Anteil der Zehnjährigen, die in eine AHS-Unterstufe wechseln 36,3 Prozent. 61,5 Prozent gehen in eine Neue Mittelschule oder Hauptschule. Auf 100 Prozent fehlende besuchen etwa eine Sonderschule.

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