Verkehrsproblem: Abwanderer werden mehrheitlich Pendler

BERICHT. Zur City-Maut-Debatte: Mit einem Wohnungs- ist nicht immer ein Arbeitsplatz-Wechsel verbunden. Im Gegenteil.

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BERICHT. Zur City-Maut-Debatte: Mit einem Wohnungs- ist nicht immer ein Arbeitsplatz-Wechsel verbunden. Im Gegenteil.

Wien ist nicht nur mit Zu-, sondern auch mit Abwanderung konfrontiert. Allein von November 2014 bis Oktober 2015 sind laut einer Sondererhebung der Statistik Austria zur Binnenmigration 27.328 Personen in eine andere Gemeinde weggezogen. Jüngere aus anderen Bundesländern zum Beispiel, die fürs Studium gekommen sind und nach dem Abschluss wieder in ihre Heimat zurückkehren. Aber auch Männer und Frauen, die einfach ins Grüne wollen.

Sie bringen der Stadt weiterhin einiges, werden aber auch zu einer Herausforderung für die Verkehrspolitik, machen also zumindest einen weiteren Ausbau von Bahn- und Busverbindungen nötig. In der Sondererhebung heißt es, viele Erwerbstätige, die aus Wien wegziehen, „nehmen damit längere Arbeitswege in Kauf, da ein Umzug nicht zwingend mit einem Jobwechsel verbunden ist und sie weiter in der Stadt arbeiten, aus der sie weggezogen sind. So kann aus den Ergebnissen der Registerzählung 2011 bzw. der jährlichen Abgestimmten Erwerbsstatistik gezeigt werden, dass 59 % bis 65 % der Erwerbstätigen, die von Wien ins Burgenland gezogen sind, nach Wien zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Der Auspendleranteil von Erwerbstätigen, die nach Niederösterreich gezogen sind, nach Wien schwankt jährlich zwischen 69 % und 71 %.“

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