Wien ist ein bisschen anders

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ZAHLEN ZUM TAG. Zahl bestätigter Infektionen steigt auf niedrigem Niveau etwas stärker als in allen anderen Bundesländern.

#Ischgl ist beinahe vergessen, ein „Cluster“ und vor allem die Auseinandersetzung zwischen ÖVP-Innenminister Karl Nehammer und der rot-grünen Bundeshauptstadt lässt mehr und mehr Wien in den Mittelpunkt der Pandemie rücken. Das ist nur zum Teil nachvollziehbar.

Was auffällt, ist natürlich dies: In fast allen Bundesländern ist die Ausbreitung von Covid-19 beinahe zum Erliegen gekommen. Vor allem in Tirol, wo mit 466 bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner bisher nach wie vor die mit Abstand meisten festgestellt worden sind. Auf Platz zwei folgt Vorarlberg mit 223. Wobei es hier nach einem De-facto-Stillstand in den vergangenen Tagen wieder mehrere Neuinfektionen gegeben hat.

Kommen wir jedoch zu Wien, das bei 154 Infektionen pro 100.000 Einwohner hält. Schaut man sich die Bundesländerkurven ab dem ersten Tag mit 100 Infektionen an, fällt auf, dass sie im Falle von Wien über mehrere Wochen sehr, sehr flach war, zuletzt aber etwas steiler. Ergebnis: Die Bundeshauptstadt hat die Steiermark (146) und Oberösterreich (153) „überholt“.

Das Gesamtbild zeigt, dass die Entwicklung in Wien weit von der entfernt ist, die insbesondere Tirol, aber auch Vorarlberg und Salzburg am Höhepunkt der Pandemie genommen haben; dort war die Kurve um ein Vielfaches steiler.

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