Tirol bleibt einzigartig

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ZAHLEN ZUM TAG. In anderen Ländern mit vielen Infektionen hat sich die Kurve auf niedrigerem Niveau abgeflacht.

Tirol war als erster Bundesland wirklich massiv vom Coronavirus betroffen und hat nach wie vor die mit Abstand meisten bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am 2. April um 15 Uhr handelte es sich laut Dashboard des Gesundheitsministeriums um 334. Salzburg folgte mit 178, Vorarlberg mit 171,5 Fällen. Also jeweils nur gut halb so vielen.

Bemerkenswert sind die unterschiedlichen Entwicklungen der Bundesländer mit mehr als 100 Fällen. Tirol blieb diesbezüglich einzigartig bisher. Beispiel: Acht Tage, nachdem das Land mehr als 100 erreicht hatte, lag es bereits bei 291 Fällen. Vorarlberg befand sich zu diesem Zeitpunkt bei 167,7 und Salzburg bei den vorhin erwähnten 178.

Mehr und mehr rücken weitere Länder in den „100er-Kreis“ nach. Oberösterreich hält am vierten Tag, als Tirol bei 214,2 gelegen war, 119,5 und Niederösterreich am ersten Tag 103,2. Immerhin: Auch in Tirol sinken die Zuwachsraten mittlerweile, hat sich die Kurve abgeflacht.

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