ÖGK: Tiefrote Zahlen

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ZAHLEN ZUM TAG. Allein von 2021 bis 2025 rechnet die Gesundheitskasse mit einem Bilanzverlust von über 600 Millionen Euro.

Aus den Krankenkassen ist zwar die „Österreichische Gesundheitskasse“ (ÖGK) geworden, aber gut geht’s dieser nicht. Das verdeutlichen Vorschaurechnungen, die Sozialminister Wolfgang Mückstein (ÖVP) dem Neos-Abgeordneten Gerald Loacker mit einer parlamentarischen Anfragebeantworten übermittelt hat. Allein von 2021 bis 2025 wird mit einem Bilanzverlust von 606 Millionen Euro gerechnet.

Heuer dürfte sich der Verlust im Vergleich zum vergangenen Jahr auf 74 Millionen Euro de facto halbieren, dann wird’s den Befürchtungen zufolge jedoch wieder deutlicher ins Minus gehen: 2023 mit 166, 2024 mit 109 und 2025 mit 114 Millionen Euro.

Gründe sind nicht angeführt. Ein Blick auf die Vorschaurechnungen zeigt zunächst ziemlich Banales: Nicht nur die Einnahmen (z.B. aus Beiträgen) steigen kräftig (allein heuer um viereinhalb Prozent), sondern auch die Ausgaben. Beispiel: Heuer werden sie fast 17 Milliarden Euro betragen. Am stärksten ins Gewicht fallen Aufwendungen für ärztliche Hilfe und Überweisungen an den Krankenanstaltenfonds bzw. letztlich für Spitalsbehandlungen. Sie machen jeweils mehr als vier Milliarden Euro aus und werden heuer beide um voraussichtlich 4,7 Prozent zunehmen.

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