Entspannung ist anders

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BERICHT. Die Zahl der Intensivpatienten ist zuletzt kaum noch zurückgegangen, sondern zum Teil sogar leicht gestiegen.

Die Lage in den Spitälern bleibt angespannt: Am 14. Dezember belief sich die Zahl der CoV-Intensivpatienten laut Gesundheitsministerium auf 594. Das waren zwar deutlich weniger als zum Höhepunkt der zweiten Welle Ende November, aber wieder mehr als in den Tagen zuvor. Am vergangenen Donnerstag handelte es sich beispielsweise um 585.

Was auffällt: Nach Bundesländern sind die Entwicklungen sehr unterschiedlich. Wien ist zuletzt mit 7,6 Intensivpatienten pro 100.000 Einwohner wieder dem hohen Niveau von Mitte November nahegekommen (7,8). In Vorarlberg ist es dagegen zu einer deutlichen Entspannung gekommen; hier ist der Wert gemessen an der Bevölkerung von 9,8 auf 5,5 zurückgegangen, hat sich also beinahe halbiert.

Leichter war die Entspannung dagegen in Oberösterreich (auf 8,2), der Steiermark (7,5) und Tirol (7,5), aber auch Kärnten (4,8). Erst begonnen hat sie in Salzburg (4,7).

Extrem niedrig ist die absolute Zahl im Burgenland. Das führt dazu, dass wenige Fälle zu großen Sprüngen führen können. Lässt man den Spitzenwert von Ende November weg, bleibt der Wert gemessen an der Bevölkerung mehr oder weniger konstant.

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2 Kommentare
  1. Franz 10 Monaten ago

    Interessant wäre allerdings auch, *wohin* Patienten aus der Intensivstation gehen: in Richtung Genesung, in Richtung Invalidität oder ins Grab – und zu welchem Prozentsatz…

    Reply
    • Johannes Huber 10 Monaten ago

      Das lässt sich leider nicht sagen: Es gibt immer nur eine Gesamtzahl des Intensivpatienten, jedoch keine Angaben über Zu- und Abgänge. Leider.

      Reply

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