COVID-19: Ausbreitung wieder verstärkt

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ZAHLEN ZUM TAG. Nach einen Rückgang über mehrere Wochen haben die Neuinfektionen zuletzt wieder zugenommen.

Das Coronavirus ist noch lange nicht besiegt. Nachdem die Zahl der bestätigten Neuinfektionen wochenlang gesunken ist, ist sie zuletzt wieder gestiegen. Und zwar vor allem in Wien und Niederösterreich, wo man mit einem „Cluster“ konfrontiert ist.

Vor zwei Wochen stieg die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in ganz Österreich nur noch um 2,7, vergangene Woche handelte es sich um 4,2. Den größten Anstieg gab es in Wien, wo sich der Zuwachs von 6,6 auf zwölf beinahe verdoppelte. In Niederösterreich ging es von 3,1 auf 5,8 rauf.

Ein Plus gab es auch in Vorarlberg – von gerade einmal 0,5 auf 2,3. Ein deutlicher Rückgang wurde dagegen in der Steiermark (von 3,4 auf eins) verzeichnet. Keinen Zuwachs gab es in Kärnten, wo überhaupt die wenigsten Fälle bestehen.

Österreichweit ist die Quote vergangene Woche von 177 auf 181 bestätigte Infektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. In Wien kletterte sie von 139 auf 151. An der Spitze bleibt Tirol mit ganzen 466.

Noch sind die Zuwächse relativ klein. Das größte Wochenplus wies Tirol im März mit 151 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aus. In Wien handelt es sich nun nicht einmal um ein Zehntel davon.

In Deutschland werden Lockerungen zurückgenommen, sobald in sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgestellt werden. Einige Bundesländer reagieren früher: So schaltet in Berlin eine virtuelle Ampel bei 20 auf gelb und bei 30 auf rot.

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2 Kommentare
  1. Ulrich 3 Monaten ago

    Sie sind am Erbsen zählen. Der Titel reflektiert in keiner Weise die Realität. 12 Ansteckungen im Ballungsgebiet Wien innert einer Woche sind nicht mal erwähnenswert. Gibt es nichts substanzielleres zu schreiben in einer Zeitung die sich Substanz nennt?

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    • Johannes Huber 3 Monaten ago

      Sehr geehrter Herr Ulrich,
      es handelt es sich um 12 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Der ernsthafte Umgang der Stadt Wien damit zeigt mE, dass das nicht nichts ist. Im Übrigen sind die Relationen (z.B. zu den Entwicklungen in Tirol) dargestellt.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Johannes Huber

      Reply

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