CoV-Lage 30. Oktober

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ZAHLEN ZUM TAG. Wien liegt erstmals nicht ganz so schlecht wie ganz Österreich. Stark steigender Trend in allen übrigen Bundesländern.

In den 24 Stunden bis Freitag, 30. Oktober, acht Uhr, wurden laut Gesundheitsministerium 5232 Neuinfektionen bestätigt. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 100.136 Fälle verzeichnet. Der Zuwachs pro 100.000 Einwohner und Woche ist auf 276 geklettert.

Ganz Österreich liegt nun laut Ampel-Kommission im roten Bereich. Das heißt jedoch wenig: Die Unterschiede sind nach wie vor beträchtlich. In Kärnten ist die Inzidenz mit 139 am niedrigsten. Allein: Auch hier kam es zu einer Verdoppelung in einer Woche. Am höchsten ist die Inzidenz in Vorarlberg (386); es folgen Tirol (385), Oberösterreich (355) und Salzburg (333).

Wien liegt mit 256 erstmals seit langem unter dem gesamtösterreichischen Wert, der wie erwähnt 276 beträgt. In der Bundeshauptstadt sind die Zuwächse – auf extrem hohem Niveau – auch geringer. In einer Woche ist es hier zu keiner Verdoppelung gekommen, sondern zu einem Zuwachs von etwas mehr als einem Drittel (von 188 auf die 258).

Aussagekräftiger als die Zahl der bestätigten Infektionen, zu der ja immer eine Dunkelziffer hinzugedacht werden muss, sind andere Faktoren. So gibt es mit 20.000 bis 30.000 pro Werktag zwar viel mehr Tests als im Frühjahr. Es hat sich aber auch der Anteil der positiven Ergebnisse vervielfacht – von zwei bis drei Prozent im siebentägigen Mittel Anfang September auf aktuell 14,3 Prozent.

Auch die Zahl der Hospitalisierungen steigt stark. Am 29. Oktober belief sie sich auf 1692. Das waren schon um die Hälfte mehr als zu Spitzenzeiten im Frühjahr. Hält der Trend der vergangenen sieben Tage an, gibt es am 10. November insgesamt 4171 Spitalspatienten, davon 528 auf einer Intensivstation.

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