ZAHLEN ZUM TAG. Wien ist das einzige Bundesland, in dem die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2040 nicht zurückgeht, sondern wächst.
Mit Zuwanderung in ihrer Vielschichtigkeit gehen für Wien große Herausforderungen einher – von Bildung bis Wohnen. Aber auch Chancen: Einer aktuellen AMS-Studie ist zu entnehmen, dass Wien das einzige Bundesland ist, in dem die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64) bis 2040 nicht zurückgeht, sondern wächst. Und zwar um 3,2 Prozent.
Zurückzuführen sei das auf Zuwanderung bzw. darauf, dass 40 Prozent der gesamten Zuwanderung nach Österreich 2024 auf die Bundeshauptstadt entfallen sei; und dass dieser Anteil laut einer Prognose der Statistik Austria bis 2040 nahezu unverändert bleibe. Abgesehen davon ist relevant, dass Zuwandernde eher jung sind.
Bundesweit wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2040 um voraussichtlich 4,3 Prozent (oder eine Viertelmillion) zurückgehen. Am stärksten wird der Rückgang in der Steiermark (minus 8,4 Prozent), im Burgenland (minus neun Prozent) und mit großem Abstand in Kärnten sein. Dort wird sie um 13,3 Prozent schrumpfen. Also um mehr als ein Achtel.
