ZAHLEN ZUM TAG. Im vergangenen Jahr gab es nur noch halb so viele Baubewilligungen wie in den Spitzenjahren 2017 und 2019.
In einer Kurzanalyse zum „Mietpreisdeckel“ hielt das WIFO jüngst fest, es müsse betont werden, dass die Leistbarkeit nicht ausschließlich mittels Mietenregulierungen erreichbar sei: Sie würden zumeist (nur) als Vehikel für den Interessensausgleich zwischen Mieter- und Vermieterseite dienen. „Es besteht aber ein gewisses Spannungsfeld zur Kernaufgabe der Wohnungspolitik: Wie kann neuer/zusätzlicher Wohnraum in schnell wachsenden Städten geschaffen werden.“
Diese Frage drängt sich zunehmend auf: Seit drei, vier Jahren gibt es bei der Wohnbautätigkeiten einen massiven Einbruch, werden immer weniger Projekte zur Bewilligung eingereicht. Im vergangenen Jahr handelt es sich österreichweit nur noch um 43.506 Wohnen. Das waren halb so viele wie in den Spitzenjahren 2017 und 2019 so wenige wie sieht vielen Jahren nicht mehr (siehe Grafik).
Problem: Bewilligungen von heute sind die Fertigstellungen der kommenden zwei, drei Jahre. Das bedeutet, dass hier gerade in den Städten eine größere Lücke droht.
