Was macht Deutschland besser?

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BERICHT. Das Nachbarland hat einen bedrohlichen Anstieg der Infektionsfälle in den Griff bekommen.

Ende Juni schien Deutschland vor dem zu stehen, was laienhaft als zweite Welle bezeichnet werden könnte: Allein beim Fleischverarbeiter „Tönnies“ waren mehr als 1500 COVID-19-Infektionen bestätigt worden. Auch in Berlin wurden sehr viele entdeckt. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch entspannt.

Deutschlandweit ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tagen von 4,7 auf 2,8 zurückgegangen. In Berlin und Nordrhein-Westfalen hat sie sich auf 6 bzw. 5,2 halbiert.

Zum Vergleich: Österreich hielt am 8. Juli eine Zuwachsrate von 7,2. Sie war damit im Übrigen auch höher als in einigen anderen Nachbarländern. Eine ähnliche Entwicklung macht die Schweiz durch (7,5). Tschechien hat die Rate wiederum von bis zu 12,2 (am 23. Juni) auf 7,2 drücken können.

Niedriger, aber mit stark steigender Tendenz sind die Zuwachsraten in der Slowakei (5,3) und in Slowenien (6,8). In Italien hat sich die Lage dagegen beruhigt: Die Rate hat sich dort bei 2,3 stabilisiert. Sehr niedrig ist sie weiterhin in Ungarn mit 0,5.

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