Wachsende Steigerungen in allen Ländern

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ZAHLEN ZUM TAG. Pandemie breitet sich österreichweit schier ungebremst aus. Mit Abstand am stärksten im Westen.

In den 24 Stunden bis 28. Oktober, 8 Uhr, sind laut Website des Gesundheitsministeriums österreichweit 3859 bestätigte Neuinfektionen erfasst worden. Ein neuer Höchstwert. COVID-19 breitet sich damit nicht nur weiter, sondern auch immer stärker aus.

Der Zuwachs bestätigter Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche beträgt neuerdings 235. In einer Woche hat er sich damit verdoppelt. 235 bedeutet, dass sich jüngst ein Viertelprozent der Bevölkerung erwiesenermaßen infiziert hat.

Die Unterschiede nach Bundesländern sind erheblich. An der Spitze liegt Vorarlberg, wo die Inzidenz von 27. auf 28. Oktober von knapp 300 auf 350 gestiegen ist. Tirol folgt mit 316, Salzburg mit 302. Wien liegt mit 246 im Mittelfeld. Kärnten weist mit 106 den niedrigsten Wert auf. Aber auch hier ist es in einer Woche zu einer Verdoppelung gekommen.

Österreich ist mit diesem Trend nicht allein, wie ein Vergleich mit den Nachbarländern zeigt. Die Kurven gehen überall steil nach oben.

In Tschechien beträgt die Inzidenz bereits 841 (Stand: 27. Oktober). Sprich: Hier hat sich jüngst fast ein Prozent der Bevölkerung angesteckt. Die Slowakei folgt mit 705. Liechtenstein und Schweiz sind auf dem Weg zu 500. Stark steigend ist die Entwicklung auch in Italien, das bei 218 hält.

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