Österreich: Vorschulisches Entwicklungsland

ZAHLEN ZUM TAG. Skandinavische Länder investieren viel mehr in die Betreuung und Bildung von Kleinkindern. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Skandinavische Länder investieren viel mehr in die Betreuung und Bildung von Kleinkindern.

Gerade aufgrund des vergleichsweise hohen Anteils von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache, von denen wiederum viele aus bildungsfernen Haushalten kommen, mag es überraschen: Österreich investiert vergleichsweise wenig in vorschulische Betreuung und Bildung.

Laut OECD-Bericht mit dem vielsagenden Titel „Starting Strong“ (2017) kommt Österreich auf eine Summe, die 0,6 Prozent des BIP entspricht. An der Spitze stehen vor allem skandinavische Länder – Norwegen mit zwei Prozent, Schweden mit 1,9 Prozent, Island mit 1,7, Dänemark mit Slowenien mit jeweils 1,3 und Finnland ist 1,2 Prozent.

Vom norwegischen Modell ist Österreich tatsächlich weit entfernt. Siehe diese Beschreibung: „Wer eine typische norwegische Schulbildung durchläuft, absolviert Vorschule, Grundschule sowie eine erste und eine zweite Sekundarstufe. Kinder in Norwegen, die das erste Lebensjahr vollendet haben, besitzen das Anrecht auf einen Platz in der sogenannten Barnehage. Diese vereint die Funktionen von Krippe, Vorschule und ersten Bildungselementen. Von allen Dreijährigen des Landes besuchen bereits 96 Prozent eine solche Einrichtung. Ab dem Ab dem Alter von sechs Jahren folgt der Übertritt in die Barneskole oder Grundschule.

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