Impfungen: Oberösterreich hinkt am stärksten nach

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ZAHLEN ZUM TAG. In allen Bundesländern werden immer weniger Erstimpfungen vorgenommen. Da und dort ist das aber auch ausgehend von einem extrem niedrigen Niveau der Fall.

Je mehr Menschen geimpft sind, desto schwieriger wird es, noch impfbereite zu finden. Das liegt in der Natur der Sache und macht sich auch in der Entwicklung der Impfquoten bemerkbar. Im Burgenland ist der Anteil der Bevölkerung, der zumindest eine Dosis erhalten hat, im Mai um mehr als 20 Prozentpunkte auf 50,3 Prozent gestiegen. Im August gab es nur noch einen Zuwachs von 1,6 Prozentpunkten auf 68,7 Prozent. Im Bundesländer-Vergleich ist das die mit Abstand höchste Quote.

Bemerkenswert ist jedoch, dass in einigen Ländern schon auf viel niedrigem Niveau von keinen „Impfturbo“ mehr gesprochen werden kann. In Kärnten, Salzburg und Oberösterreich gab es im August nur noch einen Zuwachs von 2,2 bis 2,7 Prozentpunkten – obwohl hier die Quote schlussendlich noch immer niedriger war als im Burgenland zu Beginn des Hochsommers. Konkret: Im Burgenland waren Ende Juni 58,3 Prozent der Bevölkerung zumindest erstgeimpft. In Kärnten handelte es sich Ende August erst um 58,1, in Salzburg um 58 und in Oberösterreich überhaupt nur um 56,8 Prozent.

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