Teuerung größtes Problem

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ZAHLEN ZUM TAG. Die mit Abstand meisten Menschen in Österreich zählen steigende Preise zu den größten Problemen des Landes – weit vor Zuwanderung, geschweige denn Sicherheit und Verteidigung.

Österreich hat eine weit überdurchschnittliche Inflationsrate im europäischen Vergleich – und das wird von sehr vielen Menschen auch so wahrgenommen: Bei der Eurobarometer-Standarderhebung ist im vergangenen Herbst unter anderem die Frage gestellt worden, welche Probleme zu den größten gezählt werden auf nationaler Ebene. Bei vorgegebenen Themen waren zwei Nennungen möglich. Ergebnis: In Österreich zählen die mit Abstand meisten steigende Preise dazu. Mit 48 Prozent handelt es sich um so viele wie in kaum einem anderen EU-Land. EU-weit tun es „nur“ 31 Prozent.

Auf den Plätzen folgen hierzulande die Wirtschaftslage (24) und die Staatsverschuldung (17 Prozent). 16 Prozent der Nennungen entfielen auf Einwanderung. Bemerkenswert wenige gab es für Arbeitslosigkeit (9) und Wohnbau (sieben Prozent).

Aber auch Sicherheit und Verteidigung mit gerade einmal acht Prozent der Nennungen. In den meisten westeuropäischen Ländern handelt es sich um mehr. Hierzulande gehen aber auch nur fünf Prozent davon aus, dass die Invasion Russlands in der Ukraine ein besonders großes Problem darstellt für das eigene Land. In Dänemark etwa tun das 25 Prozent.

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