Gegen den Trend: Wo die Arbeitslosigkeit nicht sinkt

ZAHLEN ZUM TAG. Frauen, Ausländer und Ältere sind nach wie vor mit erheblichen Arbeitsmarktproblemen konfrontiert. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Frauen, Ausländer und Ältere sind nach wie vor mit erheblichen Arbeitsmarktproblemen konfrontiert.

Vom Arbeitsmarktservice sind zuletzt erfreuliche Nachrichten gekommen. Die Zahl der Arbeitslosen (inkl. Schulungsteilnehmer) ist im März gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 430.758 gesunken. Bemerkenswert ist jedoch, dass davon nicht alle Gruppen profitieren, wie eine Detailauflistung zeigt.

Während die Arbeitslosigkeit bei Männern um 3,4 Prozent zurückgegangen ist, hat sie bei Frauen um 0,3 Prozent zugenommen. Bei Ausländerinnen und Ausländern ist sie gleich um 4,8 Prozent weiter gestiegen. Mit Zuwächsen konfrontiert sind auch Ältere (ab 50); und zwar im Ausmaß von immerhin 5,2 Prozent. Auch bei Personen mit höherer Ausbildung gibt es noch keine Entspannung; im Gegenteil, die Zahl der arbeitslosen Akademiker ist um ganze 7,7 Prozent auf 28.852 geklettert.

Ein Plus gibt es außerdem noch in Salzburg und Wien (jeweils 0,4 Prozent) sowie in den Branchen „Beherbergung und Gastronomie“ (3,0 Prozent) sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“ (4,4 Prozent).

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