Eine Welle, noch keine Welle

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ZAHLEN ZUM TAG. In Großbritannien steigt die Zahl der CoV-Neuinfektionen wieder exponentiell. Ganz anders entwickeln sich die Hospitalisierungen.

In Großbritannien nimmt die Zahl der bestätigten CoV-Neuinfektionen wieder exponentiell zu. Zuletzt, am 1. Juli, handelte es sich im siebentägigen Mittel um 24.809. Zehn Tage zuvor waren es noch halb so viele gewesen. Bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung in den Spitälern.

24.809 Neuinfektionen waren schon fast so viele wie am Höhepunkt der zweiten Welle im vergangenen November. In der dritten Welle wurden mit fast 60.000 noch einmal deutlich mehr verzeichnet.

Im Moment steigt die Kurve noch stark an. Anfang Mai war die Talsohle mit durchschnittlich 2020 gemeldeten Fällen pro Tag erreicht. Am 21. Juni waren es mehr als 12.000, am 1. Juli die erwähnten 24.809.

Wie hier ausgeführt, konzentriert sich das Infektionsgeschehen auf Kinder und junge Erwachsene. Ältere sind weitestgehend immunisiert. Krankheitsverläufe werden offensichtlich weniger schwer. Darauf lässt die Entwicklung in den Spitälern schließen: Die Kurve, die die Aufnahme von CoV-Patientinnen und -Patienten darstellt, ist bisher viel flacher geblieben als bei der zweiten und bei der dritten Welle. Von der ersten Welle gar nicht zu reden.

Anfang Jänner gab es mit 4233 Aufnahmen im siebentägigen Mittel die meisten bisher. Bis Mitte Mai kamen es zu einem Rückgang auf 99. Seither gibt es wieder einen Anstieg, zuletzt handelte es sich um 279. Zu beachten ist freilich, dass Hospitalisierungen das Infektionsgeschehen zeitversetzt abbilden.

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