Coronavirus kam in Wellen

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ZAHLEN ZUM TAG. Entwicklung der Suchanfragen im Internet zeigt, dass das Interesse der Österreicher zunächst zweimal zu- und abgenommen hatte, ehe es regelrecht explodierte.

Womit beschäftigen sich die Menschen? Eine Auswertung der Suchanfragen im Internet gibt eine Antwort. Was sie beschäftigt, das googeln sie. Beim Stichwort „Coronavirus“ zeigt das Ergebnis, wie es – thematisch – in Wellen in unsere Gesellschaft eingedrungen ist.

Die „Google Trends“-Auswertung, die dieSubstanz.at vorgenommen hat, erstreckt sich über 90 Tage bis zum 14. März. Erstmals stärker nachgefragt war „Coronavirus“ in Österreich am 27. Jänner. An diesem Tag wurde von drei Verdachtsfällen berichtet. Die Textergebnisse waren negativ – und das Interesse ließ wieder nach.

Zweieinhalb Mal größer war die Nachfrage am 25. Februar. An diesem Tag wurden aus Innsbruck die ersten beiden bestätigten Fälle berichtet. Schon wenige Tag darauf war das jedoch mehr oder weniger vergessen.

Erst auf Mitte März hin ging es extrem steil nach oben: Für den 13. März weist „Google Trends“ das Maximum aus. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) verkündeten an diesem Tag weitreichende Maßnahmen, wie Geschäftsschließungen ab 16. März. Am 15. März sollten sie diese freilich noch verschärfen. Das erwähnte Maximum der Suchanfragen wird mit einem indexierten Wert von 100 ausgewiesen.

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