Ausländer machen Wien jünger

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei den Österreichern kommen die stärksten Jahrgänge gerade ins Pensionsalter.

Ohne Ausländer würde Wien „vergreisen“. Das zeigt ein Vergleich der Altersstrukturen nach Staatsbürgerschaft. Bei den Österreicherinnen und Österreichern kommen die stärksten Jahrgänge gerade ins Pensionsalter. Bei den Ausländern sind die meisten Leute Anfang 30.

Die Verteilung bei den österreichischen Staatsbürgern ist gewissermaßen auch ein Abbild der Geschichte: So gibt es relativ viele 73- bis 80-Jährige, allerdings mit einem Einbruch dazwischen. Ausschlaggebend dafür war der Zweite Weltkrieg.

Der relativ meisten Wienerinnen und Wiener mit österreichischer Staatsbürgerschaft sind 57: 21.458 nämlich. Datenstand: Anfang 2020. Dabei handelt es sich um Angehörige der „Babyboomer-Generation“. Sie nähern sich dem Pensionsalter.

Bei den ausländischen Staatsbürgern sind die relativ meisten 32 Jahre alt: 13.975. Das sind um ein Drittel weniger als gleichaltrige Österreicher. 57-Jährige Ausländer gibt es 5728. Das sind um drei Viertel weniger.

Extrem ist es bei den 80-Jährigen: Hier gibt es fast 15.000 Österreicher, aber nur 1000 Ausländer. Freilich: Wer länger im Land lebt, kann irgendwann die österreichische Staatsbürgerschaft annehmen; andere wandern wieder ab.

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