Auf dem Weg zu „Orange“

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ZAHLEN ZUM TAG. Für mehrere Bezirke schaltet die Corona-Ampel um. Ein Grund: Steigende Infektionszahlen.

dieSubstanz.at erfasst täglich über die Website des Gesundheitsministeriums die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen; jeweils Stand acht Uhr. Seit etwas mehr als einer Woche ist daraus ein extrem starker Anstieg für einzelne Bundesländer und Bezirke ablesbar.

Wien, das Medienberichten zufolge „Orange“ werden soll, verzeichnete am 14. September für die vergangenen sieben Tage 108 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das liegt weit über dem Grenzwert von 50, der in Deutschland für die Prüfung allfälliger Verschärfungen angesetzt ist.

In Österreich ist diese Inzidenz explizit nicht allein entscheidend, aber ein wesentlicher Faktor; daneben werden u.a. die Zahl der Tests, die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten und die verfügbaren Spitalskapazitäten berücksichtigt.

Über 50 liegen auch Tirol (62) und Vorarlberg (59). Wie in Österreich insgesamt gibt es aber auch dort große Unterschiede. Für die dortigen Bezirke verwendet dieSubstanz.at die Zahlen, die das Gesundheitsministerium um 15 Uhr auf seinem Dashboard ausweist. Ergebnis: In Innsbruck blief sich der Zuwachs pro 100.000 Einwohner in einer Woche auf 147. Es folgen die Bezirke Dornbirn (97), Kufstein (87), Bludenz (75), für die die Ampel laut Medienberichten nun ebenfalls „Orange“ anzeigen soll – mit vorerst offenen Folgen.

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