Andere Ehe boomt

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ZAHLEN ZUM TAG. Die „Eingetragene Partnerschaft“ ist bei verschiedengeschlechtlichen Paaren zunehmend gefragt.

Bis die Ehe allen, also auch gleichgeschlechtlichen Paaren, offenstand, dauerte es in Österreich. Zunächst gab es einen Umweg, nämlich ein Konstrukt namens „Eingetragene Partnerschaft“. Sie wurde bisweilen als „Ehe light“ bezeichnet. Bis 2018 nützten im Schnitt rund 400 bis 500 gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit, ihrer Beziehung so einen rechtsverbindlichen Status zu verleihen.

Ende 2017 machte der Verfassungsgerichtshof den Weg frei für die Ehe für alle. Die „Eingetragene Partnerschaft“ wurde nicht abgeschafft, sondern ebenfalls allen zugänglich gemacht.

Ergebnis: Es ist zu einem Boom gekommen, wobei es überwiegend zur Begründung durch verschiedengeschlechtliche Paare kommt. Im vergangenen Jahr handelte es sich laut Statistik Austria um 1298. Daneben vereinten sich unter diesem Titel nur 103 gleichgeschlechtliche Paare. 632 nützten die Möglichkeit zur Eheschließung. Eine solche ist auch bei verschiedengeschlechtlichen Paaren vorherrschend geblieben – mehr als 40.000 vermählten sich im klassischen Sinne.

Rechtlich sind die Unterschiede zwischen der Ehe und der Eingetragenen Partnerschaft sehr klein, wie die „Wiener Zeitung“ hier ausführte.

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