168.000 Impfdosen auf Lager

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BERICHT. Zwischen gelieferten und verabreichten Corona-Impfdosen klaffte eine große Lücke.

Stand 25. Februar, 09.30 Uhr, sind 703.875 Corona-Impfdosen nach Österreich geliefert worden. Das ist dem Dashboard des Gesundheitsministeriums zu entnehmen. Verabreicht worden seien jedoch erst 535.870. Sprich: 168.005 liegen auf Lager. Bei dieser Zahl gibt es allerdings einen Vorbehalt.

Drei Pharmakonzerne haben bisher geliefert: „BioNTech/Pfizer 511.875 Dosen, „Moderna“ 36.000 und AstraZeneca 156.000. Das ergibt in Summe die erwähnten 703.875 Einheiten. In Österreich aus den Bundesländern angefordert wurden jedoch erst 670.305 und ausgeliefert gar nur 570.315 Dosen. Wie viele genau verabreicht worden sind, kann man aufgrund mangelnder Digitalisierung nicht sagen. Der E-Impfpass wird erst eingeführt. Laut Dashboard sind bisher 535.870 Dosen eingetragen worden. Die Einmeldequote betrage „ca. 90 Prozent“.

Die Länder gehen bei den Impfungen unterschiedlich vor. Sprich: Es kann auch vorkommen, dass man für eine größere Aktion mehrere tausend Dosen zusammenkommen lässt.

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1 Comment
  1. michael m-e 8 Monaten ago

    „Im Schnitt wird alle 5,1 Sekunden eine Impfung verabreicht“
    .
    Steht (um 10:20) auf dem oben verlinkten Dashboard. Das mag recht beeindruckend erscheinen, aber dieser Wert hat sich in den letzten (10) Tagen kaum verändert. Bei einer „Frequenz“ von 5,1 Sek. schafft man ca. 16.950 Impfdosen pro Tag. Bis zum 1. Juli hätte man dann ab heute ca. 2,13 Mio Impfdosen verabreicht.
    .
    Wenn pro Person 2 Impfdosen für einen vollständigen Impfschutz benötig werden, hätte man am 1. Juli lediglich ca. 16,5% der impfbaren Bevölkerung geschützt (die 209.000 – stand heute – mitberücksichtigt). Die Aussage, eine Rückkehr zur Normalität bis zum Sommer sei „absolut realistisch“ (S. Kurz gestern) kann also erst dann ernst genommen werden, wenn die Frequenz (asap) auf ca. 1 Sekunde sinkt. (1,04)
    .
    Man kann sich recht leicht ausrechnen, welche Frequenz es braucht, wenn man bis zum Sommer 70% Durchimpfungs-Rate realisieren will, wie von der WHO empfohlen. Die Hunderttausender-Zahlen auf dem Dashboard oder auch in den Marketing-Sprüchen so mancher PolitikerInnen haben erst dann eine Aussagekraft, wenn man sie in Relation zu konkreten Zielwerten setzt. 1 Sekunde pro verabreichter Impfdosis kann man sich recht leicht merken. Wenn die Frequenz sich nicht bald dementsprechend entwickelt, wird der Zielwert auf deutlich unter 1 sinken.

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