Wo die Immobilienpreise am stärksten steigen

ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Grunderwerbsteuer setzt das Finanzministerium für Salzburger Gemeinden die höchsten Hochrechnungsfaktoren an.

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Grunderwerbsteuer setzt das Finanzministerium für Salzburger Gemeinden die höchsten Hochrechnungsfaktoren an.

Mit 1. Jänner 2016 tritt eine Novelle der Grunderwerbsteuer in Kraft. Für die Bemessung hat das Finanzministerium nun Hochrechnungsfaktoren für alle österreichischen Gemeinden vorgelegt. Sie lassen Rückschlüsse darauf zu, wo Immobilienpreise in den letzten Jahrzehnten am stärksten gestiegen sind, sollen sie doch die Wertentwicklung seit der letzten Hauptfeststellung der Einheitswerte abbilden.

Überraschung: Die höchsten Hochrechnungsfaktoren werden nicht etwa für die Wiener Innenstadt oder einen mondänen Skiort wie Lech am Arlberg angesetzt, sondern ausschließlich für Salzburger Gemeinden- und Gemeindeteile. 12,5 beträgt er jedenfalls für Morzg, Gneis, Salzburg Süd, Gneis Süd, Hellbrunn, Maxglan-West, Leopoldskroner Moos, Hüttschlag.

11,5 beträgt der Hochrechnungsfaktor für Aurach bei Kitzbühel (Tirol), Dünserberg (Vorarlberg) und Großarl (Salzburg), 10,5 für Berg (NÖ), Göming (S), Kaunerberg und Pfafflar (Tirol) sowie Meiningen (Vorarlberg). 10 für Göfis (ebenfalls Vorarlberg) und Gumpoldskirchen (NÖ).

> Zur kompletten Liste und weiteren Informationen (BMF)

> Weitere Informationen zur Grundwerbsteuer-Novelle (Ernst & Young)

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