Bund, Sozialversicherungen: Geld ist Macht

ZAHLEN ZUM TAG. Budgets der beiden Giganten haben sich in den vergangenen Jahren aneinander angenähert.

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ZAHLEN ZUM TAG. Budgets der beiden Giganten haben sich in den vergangenen Jahren aneinander angenähert.

Geld ist Macht. Auch das schwingt bei der Sozialversicherungsreform mit. Ganz wertfrei gesagt. Das Bundesbudget ist in den vergangenen Jahren mehr oder weniger gleich groß geblieben, das der Sozialversicherungen jedoch kontinuierlich gestiegen. Wesentlicher Grund: der Pensionsaufwand.

2007 betrug das Bundesbudget 72,3 Milliarden Euro, während sich die Mittel der Sozialversicherungen auf rund 60 Prozent davon beliefen – auf 43,1 Milliarden Euro nämlich. Das ist einer entsprechenden Auflistung des Hauptverbandes zu entnehmen (Steite 7). Zwischenzeitlich haben sich die Verhältnisse aneinander angenähert: 2017 machte das Bundesbudget 77,5 Milliarden Euro aus, die Ausgaben der Sozialversicherungen betrugen 61,7 Milliarden Euro. Das waren knapp 80 Prozent des Bundesbudgets.

Die Sozialversicherungsausgaben entfallen zu 60 Prozent auf Pensionsleistungen; diese sind auch mit erheblichen Zuwachsraten behaftet. Der Verwaltungsaufwand beläuft sich auf rund zwei Prozent.

Gemessen an der Wirtchaftsleistung (BIP) ist das Bundesbudget gesunken und das der Sozialversicherungen gestiegen – und zwar von 15,2 auf 16,7 Prozent.

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