Bisher rechnete Regierung mit mehr Arbeitslosen

ZAHLEN ZUM TAG. Ziel für „Job-Gipfel“ Mitte September: 100.000 weniger. Abkehr von bestehenden Prognosen. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Ziel für „Job-Gipfel“ Mitte September: 100.000 weniger. Abkehr von bestehenden Prognosen.

Zum „Job-Gipfel“ lädt die Regierung für Mitte September. Ziel sei es, die Zahl der Arbeitslosen um 100.000 zu senken, wie es in entsprechenden Medienberichten heißt. Wie und bis wann das erreicht werden soll, wird darin nicht ausgeführt. 

Die Regierung gibt damit ein ganz neues Ziel aus. Im Bundesfinanzrahmen bis 2022, der sich auf die WIFO-Konjunkturprognose vom März stützt, die im Übrigen auch dem Budget 2018/2019 zugrunde liegt, wird mittelfristig eher wieder mit einer Zunahme gerechnet. 

Gegenüber dem Vorjahr geht die Arbeitslosigkeit zurück. Das zeigen auch die aktuellen Daten. 2019 soll die Zahl der Männer und Frauen ohne Job erstmals seit langem wieder auf weniger als 300.000 sinken. In der Prognose wird von 297.000 ausgegangen. Danach wird jedoch wieder ein Anstieg erwartet – bis auf 318.200 im Jahr 2022.

Das WIFO veröffentlicht vierteljährlich Prognosen. Jene vom Sommer lässt vorerst auf keine signifikante Veränderung schließen.

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